Kiss | Hauptversammlung | Fit im Park

Fit im Park

  • Spiel mit Bewegung
  • ein Projekt des Sports
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  • ein Schaufenster der Bewegung

Während der Landesgartenschau findet Fit im Park immer Dienstags um 10 Uhr in der Rotarische Bewegungswelt in der Grabenalle am Josefsbach (bei der Stadtvilla) statt

Sport und Bewegung unter freiem Himmel tun besonders gut. Erfahrene Übungsleiter bieten ca. einstündige Übungseinheiten zur Aktivierung des Herz-Kreislaufsystems, Kräftigung des Muskel-Skelettsystems, Koordination und Beweglichkeit an. Die Geräte der rotarischen Bewegungswelt werden in die Übungseinheiten integriert.

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Arnold: „Werden nicht in ein Loch fallen“

Der Gmünder Oberbürgermeister blickt bei der Hauptversammlung des Stadtverbandes Sport über die Gartenschau hinaus

Aufbruchstimmung für die Zeit nach der Landesgartenschau zu erzeugen. Das war das Ansinnen von OB Richard Arnold und Sportbürgermeister Dr. Joachim Bläse bei der Hauptversammlung des Gmünder Stadtverbandes Sport. Und wenn den Worten Taten folgen werden, darf sich vor allem der Gmünder Schwimmverein Hoffnung machen auf eine baldige Winter-Überdachung des Freibads im Schießtal.

Das Lob von Stadtverband-Sport-Vorsitzendem Michael Svoboda für die gute Zusammenarbeit mit der Rathausspitze, dem Gmünder Amt für Bildung und Sport sowie den Kommunalpolitikern aller Couleur war kaum verklungen, als der OB ans Rednerpult trat und den eher kärglich erschienen Vereinsvertreternin der Bettringer SG-Halle frei heraus erklärte, dass in den vergangenen vier Jahren neben dem Bereich der Schulen (Investitionen von 15,4 Mio. Euro) und trotz Landesgartenschau es vor allem der Sport war, der enorm profitiert habe. Arnold: „Sport und Schulen standen im Vordergrund.“ Die Hallenerweiterung in Bargau, der momentane Schanzenbau in Degenfeld, das neue Sportgelände in Rechberg, die DAV-Kletterschmiede, der Kunstrasen in Bettringen, die Sporthallensanierung in Weiler, Clubheimsanierung in Lindach, all das führte der OB dafür ins Feld. Um am Ende den Blick auf den Schwimmsport und Gmünds Schwimmvereinsvorsitzenden Roland Wendel und dessen Stellvertreterin Barbara Schuster-Gratz zu richten. „Es ist mir ein Anliegen, dass wir in diesem Bereich weiterkommen“, sagte Richard Arnold und verlieh den anwesenden SVG-Vertretern die Hoffnung, dass ihr lange gehegter Wunsch nach einer Winterüberdachung des Gmünder Freibads im Schießtal vielleicht bald realisiert werden kann. Arnold: „Wir schaffen das gemeinsam. Da muss etwas kommen.“

Dass auch die Gemeinderats-Fraktionssprecher Alfred Baumhauer (CDU), Konrad Sorg (SPD), Karl-Andreas Tickert (Grüne) und Karin Rauscher (Freie Wähler Frauen) – Sebastian Fritz (Die Linke) ließ sich entschuldigen – in ihren Grußworten betonten, dass „der Gemeinderat in seiner Gänze“ (Baumhauer) hinter diesem Projekt stehe, ließen in Wendel und Schuster-Gratz die Hoffnung keimen, die Halle vielleicht noch in diesem Herbst zu bekommen. Dass SGB-Vorsitzender Hannes Barth die Gelegenheit in seinem Grußwort als Hausherr dazu genutzt hat, dem Gemeinderat ein – wie es Baumhauer nannte - Forderungsvolumen in Höhen 2 bis 3 Millionen Euro (weitere Sportplätze, Bewässerungsanlagen) aufzutischen, trug der CDU-Fraktonsvorsitzende mit Fassung. Für den gesamten Gemeinderat versprach er: „Wir werden alles tun, was in unserer Macht steht, um den Sport in dieser Stadt zu fördern.“

OB Arnold machte aber auch deutlich, dass die Realisierung von Projekten auch in Zukunft nicht ohne das Mitwirken der Vereine gehe. Er bedankte sich für den „großen ehrenamtlichen Kraftakt“, mit dem die Vereinsmitglieder bisher schon mächtig dazu beigetragen haben, solche Projekte, Erweiterungs- und Sanierungsmaßnahmen zu stemmen.

„Wir werden auch nach der Landesgartenschau nicht in ein Loch fallen. Da werde ich dafür sorgen“, versprach der Oberbürgermeister den Sportvereinen. Aber er verhehlte nicht, dass er dabei weiterhin auf das Engagement aus der Bürgerschaft setze. „Da brauche ich euch.“

Es gelte „neue Perspektiven in die Köpfe der Leute zu bringen.“ Bregenz habe eine Seebühne. „Schwäbisch Gmünd hat jetzt die Remsstrandbühne.“ Wer das Musikkonzert am Wochenende mit zweieinhalbtausend Menschen dort miterlebt habe, dem müsse klar geworden sein, dass hier noch viel mehr möglich ist. Er, Arnold, wünsche sich, dass auch der Sport sich dieses Präsentationsmöglichkeit zu Nutze macht. Und er wünsche sich auch, dass die Vereine sich beteiligen, wenn es darum gehe, die Gmünder Jugendmeile am ehemaligen Güterbahnhofsareal mit Freizeitanlagen und EULE nach der Landesgartenschau weiterzuentwickeln. Denn, so Richard Arnold: „Wer die Jugend hat, hat auch die Zukunft. Schwäbisch Gmünd ist eine Stadt mit Zukunft.“

In diesem Sinne wies auch Sportbürgermeister Dr. Joachim Bläse auf die vielfachen Möglichkeiten hin, die der Gmünder Sport in seiner gesamten Breite seiner Bevölkerung biete. „85 Prozent aller Gmünderinnen und Gmünder bekennen sich zum Sport“, griff Bläse einen Statistikwert aus einer für den Stadtentwicklungsplan vor wenigen Jahren breit angelegten Umfrage heraus. Es sei überzeugt, dass die Gemeinschaft froh sei, „dass wir in dieser Breite unterwegs sind.“ Es gelte, die Sportentwicklungsplan nun „Punkt für Punkt umzusetzen“.

Wichtig sei es dabei, sich nicht zu verschließen, sondern Neues als Chance zu begreifen und daran mitzuarbeiten, wie dies zum Beispiel das Kooperationsprojekt MORO zwischen Bargau, Degenfeld und Weiler vorsehe, das gerade auf den Weg gebracht wird.

Auch das Thema Ganztagesschule zähle dazu. Nachdem die Landesregierung diesbezüglich jüngst die politischen Weichen für das Mitwirken der Vereine im Schulen gestellt habe, sei die Stadt Schwäbisch Gmünd dabei, zusammen mit dem Stadtverband Sport und den örtlichen Schulen eine Rahmenvereinbarung auch hinsichtlich der monetären Modalitäten zu schließen. Aber, so Bläse an die Vereine: „Wir müssen verlässlich dafür sorgen, dass das dann auch funktioniert, wenn wir an die Schulen gehen.“

Die Entlastung von Kassier Oliver Glass erfolgte ebenso einstimmig wie die Wahl von Normannia-Präsident Dieter Weil zum Beisitzer.

Nach kurzer Diskussion wurde mehrheitlich die Einführung von Mitgliedsbeiträgen der Vereine an den Stadtverband beschlossen. Die Jahresbeiträge betragen 50 (bis 499 Mitglieder), 100 (bis 999 Mitglieder) und 150 Euro (ab 1000 Mitglieder). Neu neue hinzukommende Vereine können sich zunächst über eine Härtefallklausel vom Beitrag befreien lassen.

Ehrenplakette des Gmünder Stadtverbandes Sport für Willi Kaeske

Die Kinder- und Jugendarbeit lässt ihn auch im Alter von über 80 Jahren nicht los. Die Gründung eines Fördervereins für Jugendfußballer bei seinem TSB Schwäbisch Gmünd zusammen mit einigen Mitstreitern ist das beste Beispiel dafür. Für sein großes vielfältiges ehrenamtliches Engagement in den vergangenen 59 Jahren wurde Willi Kaeske mit der Ehrenplakette des Gmünder Stadtverbandes Sport ausgezeichnet. Der Leiter des Gmünder Amts für Bildung und Sport, Klaus Arnholdt, hielt die Laudatio auf einen, der ihn beim selbst Jugendfußballtrainer und -betreuer im Kindes- und Jugendalter geprägt hat. „Du warst immer für uns da. Immer mit Herzblut und viel Engagement. Dafür danken Dir Generationen von Fußballspielern“, erinnerte Arnholdt an die Zeit, als Willi Kaeske zunächst beim SV Rehnenhof und nach der Fusion beim TSB Gmünd in mehr als fünf Jahrzehnten ein wichtiger Eckpfeiler und Kümmerer im Jugendfußball war.

In mehr als fünf Jahrzehnten ehrenamtlicher Tätigkeit für Fußball spielende Kinder und Jugendliche war er unter anderem Jugendleiter, Sanitäter, Platzwart, Schiedsrichter, Trainer, Spielleiter, Betreuer, Fahrer und einfach da, wenn man ihn brauchte.

Bis heute, so Arnholdt, sei „er Motivator und Tröster, aber auch Mahner und jemand, der immer unverblümt klare Worte findet.“

Damit nicht genug. An seiner Seite steht mit Ursula Kaeske eine Frau, die 15 Jahre lang die Trikots gewaschen und noch Stutzen und Hosen gestopft hat, damit der Fußballnachwuchs auf dem Feld sich auch optisch glänzend präsentierte. „Ein Teil dieser Ehrung gebührt deshalb auch Ihnen, sehr geehrte Frau Kaeske“, betonte der Laudator.

© Gmünder Tagespost 06.05.2014

Die KISS in Schwäbisch Gmünd

Die KiSS will eine vielseitige und gesundheitsfördernde sportartübergreifende Grundlagenausbildung für vier bis zehnjährige Kinder ermöglichen.

Das Konzept der Kindersportschulen ist in ganz Baden-Württemberg seit Jahren erfolgreich in der Umsetzung. Die KiSS ist keine Schule im herkömmlichen Sinn, mit einem eigenen Gebäude, sondern ein hochwertiges Kurssystem. Aufgabe der Kindersportschule ist es, mit einem altergerechten, attraktiven Sport- und Bewegungsangebot, bei den Kindern die Freude an der Bewegung und am Sport zu vermitteln.

In Schwäbisch Gmünd ist der Stadtverband Sport Träger der KISS. Nähere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldunge finden sie unter:www.kiss-gd.de

Die Kindersportschule Schwäbisch Gmünd hat im Januar 2015 ihre Erstprüfung erfolgreich bestanden und ist nun offiziell durch den Landessportverband Baden-Württemberg zertifiziert

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